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Ehe & Hochzeit

Aus Enzyklopaedia Artimear

Eheschließung

Eine Eheschließung in Falcon Crest ist wie in allen Städten und Ländern ein freudiges Ereignis jedoch oftmals mit einigen Komplikationen verbunden, was bedauerlicherweise an der Vielzahl der Götter liegt. Wenn es früher ausgereicht hat, sich im Tempel des Hekarons trauen zu lassen, so ist es heute mit einigen formellen Prozessen verbunden und ähnelt in vielerlei Dingen einem Kaufgeschäft.

Es ist nicht unüblich, dass vor der Eheschließung eine Mitgift vereinbart wird, sowie ein Wittum bzw. eine Morgengabe. Während die Mitgift das Vermögen darstellt, welches eine Braut mit in ihre Ehe bringt, handelt es sich bei dem Wittum bzw. der Morgengabe um ein Geschenk des Mannes an seine Gattin, welche traditionellerweise am nächsten Morgen - nach vollzogener Ehe - an die frischgebackene Ehefrau übergeben wird. Hierbei kann es sich um Grundbesitz oder Geldvermögen handeln, über das die Frau ihr Leben lang frei verfügen darf und welches ihr zur Vorsorge gelten soll falls sie eines Tages zur Witwe werden würde, da traditionell der restliche Besitz des Verstorbenen an seine zukünftigen Söhne gehen wird.

Während es beim einfachen Volk eher üblich ist die Höhe der Aussteuer etc. mündlich zu vereinbaren und sich in Gegenwart von Zeugen bestätigen zu lassen, ist das hohe Bürgertum und der Adel generell darauf erpicht alle Details der Ehe schriftlich festzuhalten und die Dokumente zur Sicherung bei der Stadt zu hinterlegen. Sobald die Details der Ehe geklärt wurden, wird die Verlobung offiziell bekanntgegeben und ein Termin für die Hochzeitsfeier ausgemacht.

Trauung

Die Trauung des Ehepaares erfolgt je nach Vorliebe in einem Tempel, einer privaten Zeremonie im Kreise der Familie oder bei einem großen rauschenden Fest und richtete sich nach dem jeweiligen Glauben des Brautpaares. So finden Hochzeiten von Lathanderanhängern meist im Tempeln statt, sind begleitete von diversen Zeremonien und dem Eheversprechen. Ein Brautpaar das die Zoren anbetet trägt weiße Gewänder und lässt sich unter freiem Sternenhimmel trauen. Im Glauben der südlichen Ländern und Wüstenbewohner, die nach Falcon Crest gekommen sind, ist es üblich, dass die Braut vollkommen verschleiert dem Bräutigam präsentiert wird, weswegen sie diese Tradition beibehalten haben und die Zwerge heiratete seit je her vor ihren riesigen Schmieden, welche gleichzeitig ihre Tempel Durens sind. Auch schmieden die Zwerge ihren Frauen einen metallenen Reif an den Arm, welcher nicht mehr abgenommen werden kann und ein Symbol für deren ewige Liebe ist.

Brautpaare welche keinen gemeinsamen Glauben besitzen oder Götter anbeten, welche keine Trauungszeremonien anbieten, lassen sich in der Regel von Priestern der Göttin Litha trauen, welche als Göttin der Familie einer Ehe einen besonderen Segen geben soll. Da die Ursprünge der Göttin jedoch verloren sind haben die Priester im Laufe der Zeit viele Dinge bei anderen Religionen und Kulturen in ihren Glauben mit aufgenommen, welche dadurch bei Menschen und Stadtelfen Gang und Gebe wurden. Neben dem Aufsagen der Eheversprechen, tragen Bräute manchmal weiße Kleider oder Schleier. Auch exestiert das zwergische Eheritual in abgewandelter Form, der frischgebackene Ehemann schmiedet keinen Armreif, sondern steckt seiner Gattin einen Ring an den Finger als Zeichen, dass sie nun zu ihm gehört. Beim Adel hat es sich mittlerweile auch eingebürgert, der Braut einen sogenannten Brautmantel umzulegen, um diese so symbolisch in sein Adelshaus aufzunehmen.

Nach der Trauung folgt das obligatorische Hochzeitsfest, welches je nach Stand und Rasse mal größer und mal kleiner ausfällt und für das Brautpaar in der Hochzeitsnacht endet. Erst nach erfolgreichem Vollzug dieser - und manchmal auch vor Zeugen - wird das Paar auch offiziell als verheiratet anerkannt, da es schon geschehen ist, dass Ehen aufgelöst werden konnten nachdem man bewiesen hat, dass die Ehe nie vollzogen wurde.