Die Stadtelfen
Aus Enzyklopaedia Artimear
Inhaltsverzeichnis
Stadelfen
Wissenswerte Fakten
<smallfont>» Wie ihre Cousine, die Sylvari, stammen die Stadtelfen von den Hochgeborenen ab, haben ihre Kultur und ihr Blut doch mittlerweile mit den Menschen vermischt.
» Werden von Menschen unterdrückt, haben sich jedoch perfekt an ihre Umstände angepasst und sind Überlebenskünstler.
» Trotz ihres schlechten gesellschaftlichen Standes, gelten Elfen als attraktiv und begehrenswert.
» Sind agiler und geschmeidiger als Menschen, besitzen ebenfalls verbessertes Geschick und Sinne, wenn auch nicht so gut wie die der Sylvari.
» Besitzen generell höheres Magiepotential als Menschen.
Allgemein
Bezeichnungen
Stadtelfen sind das, was man gemeinhin als Elfen kennt und auch wenn ihre Vorfahren einst als Hochgeborene, oder Hochelfen bekannt waren, so verwenden sie diese Bezeichnung nicht für sich selbst. Abwertende Bezeichnungen für die Stadtelfen sind Shitelf oder Knifeears, welche nicht gerade selten verwendet werden.
Lebenserwartung
Das Blut der Stadtelfen ist mittlerweile so dünn, dass ihre Lebensspanne auf die menschliche gesunken ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung, sowie Alterung, entspricht denen der Menschen. Mit 16-18 Jahren gelten sie als erwachsen und ein Elf, der bereits sein 60. Lebensjahr feiern durfte, zählt als alter Greis.
Lebensraum
Elfen haben sich an die Menschen angepasst und leben - wie ihr Name bereits aussagt - in den Städen und Dörfern der menschlichen Königreiche, wobei sie besonders in den großen Städten in Slums leben müssen.
Berufe
Stadtelfen verrichten die Arbeiten, für welchen sich die anderen zu schade sind: Einfache handwerkliche Berufe, Knechte oder Mägde, und wenn sie Glück haben als Dienstboten für eine der reicheren Adelsfamilien. Meist findet man sie jedoch in den Hurenhäusern, als Dirnen und Schläger, als Tagelöhner, oder - insbesondere in Falcon Crest - als Teil einer kriminellen Organisation.
Merkmale
Erscheinungsbild
<smallfont> » Rein äußerlich entsprechen sie den Hochelfen, mit eleganten Gesichtszügen, spitzen Ohren und hohen Wangenknochen.
» Sind von normaler Größe und von athletischer beziehungsweise schlankem Bau. Ihre Körperhöhe variert zwischen 1,50 bis zu 1,90 Meter.
» Alle Haar- und Augenfarben sind bei ihnen vertreten. Sie besitzen jedoch generell hellere Haut und Erscheinungen als die Sylvari.
» Richten Kleidung und Mode nach ihrem Geldbeutel, sowie der aktuellen Mode, welche generell von Menschen bestimmt wird.
Namensgebung
Viele Elfen versuchen die alten, elfischen Namen an ihre Kinder weiterzugeben, doch es kommt nicht selten vor, dass man einen jungen Elf mit einem der sogenannten Modenamen findet, welche von Zeit zu Zeit in den Städten bekannt werden. Die Familiennamen der Stadtelfen entstammen jedoch der elfischen Traditionen und haben ihren Ursprung wohl noch im alten Artimear Königreich, auch wenn die ursprüngliche Bedeutung dieser mittlerweile verloren gegangen sind. Es ist Tradition, dass Elfen, die aus anderen Städten in eine neue Stadt einheiraten, den Familiennamen der ansässigen Elfen übernehmen, unabhängig vom Geschlecht.
[quote]<smallfont>Männliche Namen: Ceratel, Cyrion, Daelin, Darrian, Earon, Rainion, Soris, Theron Weibliche Namen: Aegwynn, Carnadhiel, Eithné, Jyerái, Kallien, Lara, Miragha, Nessa Nachnamen: Eleren, Ka'ela, Sarodien, Surana, Tabris[/quote]
Sprachen
Stadtelfen benutzen die landesübliche Allgemeinsprache, jedoch verwenden sie hier und da elfische Wörter, wenn sie etwas besonderes zum Ausdruck bringen wollen - oder einfach nur fluchen.
Eigenschaften & Fähigkeiten
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» Agiler und wendiger Körperbau, sowie gute Reflexe.
» Ihre Augen gewöhnen sich schneller an Dunkelheit, können jedoch nicht im Dunkeln "sehen" wie ihre Cousins.
» Leicht verbesserter Hör- und Geruchssinn, jedoch nicht so scharf wie die der Sylvari.
Geschichte
Einst waren sie das edle Volk und wurden als Hochelfen bezeichnet. Viele Ruinen in und um den Bracken sind Zeugen welch großartiges Volk sie einst waren - bevor die Menschen kamen. Während die Vorväter der Sylvari beschlossen sich gegen die Eroberung der Menschen zur Wehr zu setzen, schlossen sich die Ahnen der Stadtelfen den Ursupatoren an. Es schien ihnen einfacher ein Teil der neuen Gesellschaft zu werden, nichtsahnend dass sie sich selbst dazu verdammten für immer Ausgestoßene zu sein. Das einstige Volk der Hochgeborenen degenierte im Lauf der Jahrhunderte, nicht nur weil sich immer öfters Menschenblut in ihm wiederfand, und sind so im Grunde ihres Seins, Wirkens und Denkens kaum noch von Menschen zu unterscheiden, wären da nicht ihre spitzen Ohren, welche sie offensichtlich als "anders" kennzeichnen.
Kultur & Religion
Die ursprüngliche Hochkultur ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen und es ist bedauerlich, dass die Stadtelfen diese nicht bewahren konnten. Stattdessen haben sie sich so gut wie möglich an das kurzlebige Volk der Menschen angepasst und einiges an Kultur, Traditionen und Gebräuchen übernommen. Nichtsdestotrotz haben sich die Stadtelfen einen eigenen Teil bewahrt, so feiern sie die hohen Elfenfeste, welche wiederum von den Menschen übernommen wurden, mit besonderem Eifer und auch wenn Belleteyn oder Lammas in den Slums nicht die selben prachtvollen Feiern wie in Hightown sind, so muss man den Stadtelfen anerkennen, dass sie dennoch in der Lage sind wundervolle Feste auszurichten, die vielleicht sogar noch mehr durch ihre ehrliche Einfachheit beeindrucken. Es gibt noch einige Elfen, welche die Tradition und den Glauben an Sehanine hochhalten, doch wurden die alten Elfengötter doch zum Großteil durch die der Menschen abgelöst.
Ehe & Familienleben
Stadtelfen besitzen aufgrund ihrer Lebensbedingungen ein starkes Geflecht aus Familien und Verwandten und so ist es nicht unüblich wenn manche Gebiete in den Slums aus einer Familie mit diversen Tanten, Onkeln und Cousins mehrere Grade besteht. Dadurch, dass das Blut in den Elfenvierteln begrenzt ist, wurde die Tradition eingeführt, dass junge Elfen im heiratsfähigen Alter in andere Städte eingeheiratet werden, um Blutschande zu vermeiden. Auch wenn Politik bei den Stadtelfen wohl kaum eine Rolle spielen mag, so kann man nicht davon ausgehen, dass jede Heirat eine Liebesheirat ist. Oftmals werden Elfen von ihren Eltern vermittelt oder man versucht seine Kinder in bessere Elfenfamilien einzuheiraten. Es mag zwar nur einen geringen Unterschied machen, doch ist die Frau eines Dienstboten der Adelshäuser besser gestellt, als die des Stallburschen des Tavernenbesitzers.
